Stachelflosser

Stachelflosser (Acanthopterygii), artenreiche Ordnung barschartiger Knochenfische, besonders die Rückenflosse ist gewöhnlich durch stachelförmige Hartstrahlen versteift; Bauchflossen unter oder sogar vor den Brustflossen; vorwiegend Meeresfische.

Stachelhai

Stachelhai (Climatius), ein ausgestorbener Fisch; Panzerfisch.

Stachelmakrelen

Stachelmakrelen (Carangidae), Familie barschartiger Fische mit etwa 200 Arten; Körper oft langgestreckt, schnelle Schwimmer; z.T. vorzügliche Speisefische; leben in tropischen und gemäßigten Meeren, einige Arten auch im Süßwasser. An deutschen Küsten der Stöcker (Bastardmakrele; Trachurus trachurus).

Stachelwels

Welse (Siluriformes), eine Ordnung der Ostariophysen, über 2000 Arten; schuppenlose Knochenfische mit nackter oder gepanzerter Haut, Maul meist von Barteln umstellt. Vorwiegend räuberische, nächtlich lebende Grundfische; wenige Arten (Glas-Welse) schwimmen frei in Schwärmen; weltweit verbreitet, größter Artenreichtum in Südamerika; viele sind beliebte Aquarienfische. Die meisten Welse leben im Süßwasser: z.B. Antennen-Wels (Pimelodidae), Dorn-Wels (Doradidae), Echte Welse (Siluridae), Elektrische Welse (Malapteruridae) mit dem Zitterwels, Glas-Wels (Schilbeidae), Katzen-Wels (Ictaluridae), Stachel-Wels (Bagridae), Harnisch-Wels, Panzer-Wels; zwei Familien leben im Meer: Korallen-Welse (Plotosidae) und Kreuz-Welse (Ariidae). In Europa beheimatet ist der zur Familie der Echten Welse zählende Waller (Wels; Silurus glanis), über 3 m lang; großes Maul mit 4 kurzen und 2 langen Barteln; gefräßiger Raubfisch; dient jung als Speisefisch, Schwimmblase und Knochen mancherorts zu Leim verarbeitet, die Haut zu Leder; Eier werden dem Kaviar von Stör und Sterlet beigemischt. Der bis 30 cm lange, zur Familie der Katzen-Welse zählende Zwerg-Wels (Ictalurus nebulosus) wurde 1885 aus Nordamerika nach Europa eingeführt.

Stechrochen

Stechrochen (Dasyatidae), Familie der Rochen; 89 Arten, 30 cm bis 2 m Durchmesser; lebendgebärend; bewohnen flache Meere, wenige Arten im Süßwasser, suchen tierische Nahrung am Boden; tragen Giftstachel auf der Rückseite des beweglichen Schwanzes.

Steinbeißer

Schmerlen (Cobitidae), bodenlebende Fischfamilie des Süßwassers; mit langgestrecktem Körper, Maul von sechs bis zwölf Barteln umgeben. In Deutschland; Schlammbeißer, Steinbeißer (Cobitis taenia) und Bartgrundel. Tropisch-asiatische Arten beliebte Aquariumfische, besonders Pracht-Schmerlen (Botia).

Steinfisch

Teufelsfisch (Steinfisch; Synanceja verrucosa), etwa 25 cm lange Art der Drachenköpfe, grotesk geformt, dem Untergrund tarnend angepaßt; in flachen Küstengewässern des tropischen Indopazifiks; Gift der Flossenstrahlen tödlich.

Steinköhler

Pollack (Steinköhler; Pollachius pollachius), Schellfischart ohne Bartfaden, bis 1,2 m lang; lebt im östlichen Atlantik in Bodennähe oder bis 200 m Tiefe; er wird als Heller Seelachs gehandelt (Köhler)

Sterlet(t)

Störe (Chondrostei), Ordnung der Knochenfische; zwei Familien:
1.
Eigentliche Störe (Acipenseridae) mit 24 Arten im gemäßigten Temperaturbereich der Nordhalbkugel; bis über 8 m lange Grundfische, einige Arten leben meistens im Meer, laichen aber im Süßwasser, andere leben immer im Süßwasser; Störe haben keine Schuppen; der haiförmige Körper der Störe trägt fünf Längsreihen eckiger Knochenplatten; vom kleinen, zahnlosen Maul hängen vier Bartfäden; Störe sind wegen Verschmutzung der Gewässer und starker Verfolgung (Rogen wird zu Kaviar verarbeitet) in Europa fast ausgerottet. Der Atlantische Stör (Acipenser sturio) wird noch in der Gironde gefischt. Im Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen lebt der Sterlet (Acipenser ruthenus), bei dem das Männchen 40 bis 50 cm, die Weibchen doppelt so lang werden. Der größte Stör ist der Hausen.
2. Löffelstöre.

Stichlinge

Stichlinge (Gasterosteidae), Familie der Knochenfische, mit einzelnen Stacheln vor der Rückenflosse; schuppenlos, Körperseiten oft mit Knochenplatten bedeckt; Männchen baut Nest, umwirbt Weibchen mit Balzzeremonien, betreut das Gelege. Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus), 12 cm lang, in Meerwasser und Süßwasser (hier Fortpflanzung); Neunstachliger Stichling (Zwerg-Stichling; Pungitius pungitius), bis 5 cm lang.

Stinte

Stinte (Osmeridae), den Lachsen nahestehende Familie der Knochenfische, mit Fettflosse; kleine Küstenfische der Nordhalbkugel; viele Arten bilden Süßwasserpopulationen aus. Der Europäische Stint (Spierling; Osmerus eperlanus) lebt von der Biskaya bis zur Ostsee, wird bis 30 cm lang; wichtiger Wirtschaftsfisch.

Stöcker

Stachelmakrelen (Carangidae), Familie barschartiger Fische mit etwa 200 Arten; Körper oft langgestreckt, schnelle Schwimmer; z.T. vorzügliche Speisefische; leben in tropischen und gemäßigten Meeren, einige Arten auch im Süßwasser. An deutschen Küsten der Stöcker (Bastardmakrele; Trachurus trachurus).

Stockfisch

Stockfisch an der Luft getrockneter Fisch, z.B. Kabeljau.

Störe

Störe (Chondrostei), Ordnung der Knochenfische; zwei Familien:
1.
Eigentliche Störe (Acipenseridae) mit 24 Arten im gemäßigten Temperaturbereich der Nordhalbkugel; bis über 8 m lange Grundfische, einige Arten leben meistens im Meer, laichen aber im Süßwasser, andere leben immer im Süßwasser; Störe haben keine Schuppen; der haiförmige Körper der Störe trägt fünf Längsreihen eckiger Knochenplatten; vom kleinen, zahnlosen Maul hängen vier Bartfäden; Störe sind wegen Verschmutzung der Gewässer und starker Verfolgung (Rogen wird zu Kaviar verarbeitet) in Europa fast ausgerottet. Der Atlantische Stör (Acipenser sturio) wird noch in der Gironde gefischt. Im Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen lebt der Sterlet (Acipenser ruthenus), bei dem das Männchen 40 bis 50 cm, die Weibchen doppelt so lang werden. Der größte Stör ist der Hausen.
2. Löffelstöre.

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